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Die Bedeutung
Einige Besucher, die sich die Mühe gemacht haben, die beiden vorherigen Seiten zu lesen (falls nicht, bitte noch einmal zurückgehen *lol*) werden sich vielleicht fragen, was die ganze Geschichte eigentlich bedeutet. Gott schickt Seinen Sohn auf die Erde, *nur* damit Er nach Folter und Demütigung einen furchtbaren Tod stirbt und danach aufersteht, um wieder im Himmel zu "verschwinden". Während die meisten Leute mit der Weihnachtsgeschichte noch etwas Positives verbinden können - schließlich wird dort ein Kind geboren, was ja im allgemeinen ein freudiges Ereignis ist - stoßen sie sich an der Kreuzigung und wissen nicht recht, was sie damit anfangen sollen. Deshalb möchte ich es hier erklären. ![]()
Viele Menschen versuchen, sich den Weg zu ihrer Erlösung (wie immer sie sich diese vorstellen) zu erarbeiten. Einige tun Gutes oder wenigstens etwas, was sie dafür halten, andere versuchen, sich durch strenge Einhaltung bestimmter Rituale den Weg zu ebnen. Manche Menschen wiederum glauben, dass man gar nicht wissen kann, wo man nach dem Tod landet, und versuchen, ein Leben zu führen, das so ausgefüllt wie möglich ist - ob sie darunter nun Ruhm und Geld oder Aufopferung für andere verstehen. ![]()
Es gibt nur eine Gruppe von Menschen, die sich nicht gezwungen sehen, etwas Bestimmtes zu tun, um Erlösung zu bekommen, und die trotzdem absolut sicher sind, dass sie sie bekommen, und das sind die Christen. Diese Gewissheit gründet sich auf die Ereignisse, über die auf den vorherigen Seiten berichtet wird: die Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi. ![]()
Jesus starb nicht einen sinnlosen Tod am Kreuz. Der einzige schuldlose Mensch, der jemals auf dieser Welt gelebt hat, bezahlte so für die Sünden aller anderen Menschen. Das einzige, was ein Mensch tun muss, damit er vor Gott als sündlos dastehen kann, ist, dieses Opfer für sich persönlich anzunehmen. Das ist schon alles! ![]()
Nun fragen sich sicher viele, wieso Christen dann soviel Wert darauf legen, gemäß der Bibel zu leben. Schließlich bringt es ja eigentlich nichts, wenn man sowieso schon gerettet ist. Dies ist jedoch einfach zu verstehen: Jesus ist für uns auf so grauenvolle Weise gestorben, um uns vor einem noch grausameren Schicksal zu bewahren. Also sind wir Ihm eine ganze Menge schuldig. Genaugenommen können wir Ihm diese Schuld nie mehr wiedergutmachen. Das einzige, was wir tun können, ist, uns von Ihm leiten zu lassen und uns so zu verhalten, dass wir Ihm keine Schande machen. Allerdings bringt uns auch noch so "biblisches" Verhalten dem Himmel keinen Schritt näher. Gerettet sind wir allein aus Gottes Gnade durch den Glauben an Jesus Christus, und kein Ritual und keine gute Tat kann irgendetwas zu unserer Rettung beitragen. Eine "Mutter Teresa" hat keine größeren Chancen, als ein einfacher Christ, der sich vielleicht täglich mit seinen kleinen und größeren Verfehlungen herumschlägt. ![]()
Dies macht ein Christenleben einfach und schwer zugleich. Einfach, weil wir uns auf Gottes Zusage verlassen können, und schwer, weil wir unsere eigenen Wünsche manchmal gegen Gottes Willen durchsetzen wollen. Deshalb vergleicht die Bibel das Christsein mit der Geburt und der Entwicklung eines Kindes. Ein Baby wächst langsam in seine neue Umgebung und lernt Stück für Stück, ein Teil der Gesellschaft zu werden - und die meisten Kinder gehen dabei auch durch eine oder mehrere "Trotzphasen". Auch ein "erwachsener" Christ muss sich das Ziel immer neu vor Augen halten, damit er sich nicht davon ablenken lässt. ![]()
Es ist die Gerechtigkeit Gottes, die durch den Glauben an Jesus Christus geschenkt wird Römer 3,22-26 NeÜ
Vielen Dank an
Letzte Aktualisierung: 22. März 2009
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