
Deutsche Weihnachtsbräuche
Anders als in vielen anderen Ländern, findet in Deutschland die Weihnachtsbescherung
schon am 24. Dezember abends statt. An diesem Tag wird der Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt.
Bei vielen Familien ist das Wohnzimmer in den Stunden vor der Bescherung für die Kinder geschlossen,
damit die Eltern das Zimmer weihnachtlich herrichten und die Geschenke hinlegen können.

Wer in Deutschland angeblich die Geschenke bringt, ist nicht ganz klar. Da ist
zum einen der Weihnachtsmann, dessen Identiät nicht ganz geklärt ist, seit der Nikolaus schon am
6. Dezember seine Geschenke bringt. Zum anderen gibt es das Christkind, das wohl ursprünglich der kleine Jesus
sein sollte, aber sich mit der Zeit immer mehr in ein Mädchen verwandelt hat.

Die Kinder (und nicht nur die) sind jedenfalls sehr aufgeregt und gespannt
auf die Geschenke. Das Gucken durchs Schlüsselloch gehört ebenfalls dazu. Natürlich wollen sie
nicht wirklich etwas sehen, aber es ist sehr spannend. Am Nachmittag gehen dann viele Familien
in die Kirche - auch die, die sonst nicht gehen. Danach findet die Bescherung statt. Die Kinder
dürfen ins Weihnachtszimmer und endlich ihre Geschenke auspacken.

An den beiden Feiertagen werden oft Verwandte besucht bzw. sie kommen zu Besuch.
Dann werden noch einmal Geschenke ausgetauscht, und während die Erwachsenen reden und essen, probieren
die Kinder ihr neues Spielzeug aus.

Es gibt in den verschiedenen Gegenden von Deutschland noch viele lokale
Bräuche, die ich jedoch weder alle kenne, noch hier aufzählen kann, da es viel zuviele sind.


