Die Geschichte des Weihnachtsfestes


Die Geschichte des Weihnachtsfestes

Zu Weihnachten feiert man die Geburt Jesu. Allerdings ist es ziemlich sicher, dass Jesus nicht um diese Zeit geboren wurde, sondern vielmehr im Frühjahr. In der Urkirche wurde Weihnachten nicht gefeiert. Nachdem das Christentum sich jedoch im alten Rom immer mehr durchsetzte, versuchte man wohl als eine Art "Missionsmethode", die heidnischen Feste in christliche umzugestalten. Aus dem Geburtstag des Sonnegottes Mithras wurde dann eben der Geburtstag Jesu Christi.
Eine andere Theorie behauptet, das Weihnachtsfest hätte das alte heidnische Julfest (Fest der Wintersonnenwende) ersetzen sollen. Dies scheint jedoch falsch zu sein, da das Julfest erst im 10. Jahrhundert von Januar auf Ende Dezember - also auf Weihnachten - vorverlegt wurde.

In Deutschland gab es im 20. Jahrhundert immer wieder Bestrebungen, das Weihnachtsfest durch das Julfest zu ersetzen. Als Erste hatten in den zwanziger Jahren die Sozialisten diese Idee. Während des Dritten Reiches war es besonders die SS, die heidnische Rituale wiederzubeleben versuchte, und damit auch die Abschaffung der christlichen Feste anstrebte. In der DDR durften Engel nur noch "Jahresendfiguren" heißen. Dennoch wurde das Weihnachtsfest vom Staat geduldet, und der 25. und 26. Dezember waren Feiertage. Bis heute gibt es Bestrebungen von sogenannten "Freidenkern", das Weihnachtsfest zu einem heidnischen Fest zu machen. Sie wollen das Fest behalten, können aber den Sinn dahinter offenbar nicht ertragen.

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Vielen Dank an Angelika
aus Dessau (Sachsen-Anhalt)
für die Infos über
Weihnachten in der
ehemaligen DDR.

Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2009

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