Allerheiligen


Allerheiligen

Allerheiligen war ursprünglich ein heidnisches Fest. Die Kelten feierten an diesem Tag ihren Neujahrstag. Die Nacht vorher war Halloween. Man glaubte, dass in dieser Nacht Mächte der Finsternis ein Fest feiern würden, und um diese Mächte zu besänftigen, wurden überall große Feuer angezündet. Der Neujahrstag wurde als Totenfest begangen, und dieser Brauch wurde von der katholischen Kirche übernommen und "christlich" umdefiniert. An Allerheiligen, so sagte man, kämen die Seelen der Toten aus dem Fegefeuer (nach katholischer Lehre ein Ort der Buße für verstorbene Menschen - in der Bibel kommt es nicht vor) und würden sich bis zum Mittag des nächsten Tages (Allerseelentag) an ihren alten Wohnplätzen aufhalten. Nach dem alten Glauben waren an Allerheiligen geborene Kinder in der Lage, die Toten zu sehen.

Das heutige Allerheiligenfest läuft allerdings viel weniger "gruselig" ab. An diesem Tag besuchen viele Katholiken die Gräber ihrer Lieben, stellen Blumen darauf und zünden Kerzen an. Der 1. November ist im Westen Deutschlands ein Feiertag, im Osten statt dessen der Reformationstag.

    

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Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2009

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