Martinstag


Martinstag

Martin lebte im vierten Jahrhundert. Er wurde in Sabaria (heute Szombathely in Ungarn) geboren, diente als Offizier in der römischen Armee und wurde später Bischof von Tours (Frankreich). Nach seinem Tod wurde er der Schutzpatron des merowingisch-fränkischen Reiches.

Nach der Legende begegnete Martin als römischer Offizier eines Tages während eines sehr kalten Winters einem Bettler. Dieser war viel zu dünn angezogen. Also teilte Martin seinen Soldatenmantel in zwei Hälften und gab ihm die eine davon. In der folgenden Nacht soll Jesus zu Martin gekommen sein, mit dem Mantel auf dem Arm und zu den Ihn umgebenden Engeln gesagt haben, dass Martin Ihn mit diesem Mantel bekleidet habe.

Der Martinstag gründet sich auf diese Legende. Aus diesem Grund ziehen jedes Jahr vor allem in katholischen Gegenden Deutschlands (und anderer Länder) Martinsumzüge durch die Straßen. Voran reitet ein als Sankt Martin verkleideter Mann auf einem Pferd, gefolgt von Kindern, die ihre selbstgebastelten (oder gekauften) Laternen tragen und Lieder singen. Die Kinder werden von "Martin" mit Süßigkeiten beschenkt. Einzelne Gruppen von Kindern ziehen auch mit ihren Laternen von Haus zu Haus, singen den Leuten Lieder vor und erhalten dafür ebenfalls Süßigkeiten.

Mehr Informationen über Sankt Martin gibt es hier:

Martin von Tours
(Deutsch)

Sint Maarten
(Niederländisch)

    

Bild von Alan Ayers
Pageset von Moon And Back Graphics

Vielen Dank an Corina
für die nützlichen Informationen!

Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2009

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